Für meine Serverkurse werd ich immer wieder nach Literatur gefragt und ich poste jetzt mal meine Standardantworten.
1) empfehle ich meist die Bücher meines Kollegen Thorsten Jarz. Die sind einfach zu lesen, mit vielen Screenshots, günstig und nicht überladen.
2) empfehle ich natürlich mein eigenes. Das ist zwar schon übern Windows Server 2003, aber die schulrelevanten Prinzipien sind gleich.
3) gibts im Internet genügend online Unterlagen. Die heute Google-Suche gibt auf Platz eins zum Beispiel dieses Gratis e-Book aus.
In GW-Unterricht hab ich einen Artikel über WebMapping-Tools gelesen. Der hat mich auf Scribble Maps gebracht. Eine schöne WebApp zum Erstellen eigener Karten. In diesem Beispiel hab ich mal die Standorte der PH Steiermark markiert.
Am Ende des dritten Projektjahres hab ich ein ganz kurzes Statement zum Projektverlauf des OLPC@PHSt Projektes verfasst. Es ist gleichzeitig ein Unterstützungsansuchen an das BM:UKK, da wir auf die wertvolle Hilfe des Vereins OLPC-Austria wirklich angewiesen sind.
Die SchülerInnen der 2a und 3a unserer Praxisvolksschule haben zusammen mit Nina Jaklitsch und Arnd Stöckl ein tolles Video in Stop Motion Technik erstellt.
Gefällt mir besonders gut, weil die technischen Anforderungen nicht hoch sind und eine inhaltliche Auseinandersetzung trotzdem unterstützt wird.
Am 27. Juni wurde unser “Lab of future Teaching” (LOFT) an der PHSt eröffnet. Endlich gibt es einen Ort an dem unsere Lehramtsstudierenden ultra-neue Medien für Unterrichtszwecke testen können. Wer also Interesse hat ein Projekt oder eine Idee umzusetzen, soll sich einfach melden! Wir freuen uns!
Im Rahmen ihrer Bakk-Arbeit ist Frau Johanna Wener mit den Kindern der OLPC-Projektklasse und den XOs zu einem Teich nähe Graz gefahren. Die entsprechende Vorbereitung mit den Arbeitsaufträgen und die dazugehörige Reflexion finden sich im angehängten Dokument (Unterrichtsplanung Johanna Wener).
Gleich vorweg: Nicht alles hat perfekt geklappt, da die Hardware immer wieder Probleme bereitet. Wir sind uns zwar einig, dass “outdoor-learning” eine tolle Sache ist, aber ein mobiler Internetzugriff, etwas stabilere und schnellere Hardware und bessere Möglichkeiten der Kollaboration wären hilfreich. Ich bin gespannt auf das Feedback zu diesem Blogeintrag!
Da ich seit heute stolzer Besitzer eines iPad2 bin hab ich natürlich sofort die “WordPress” app installieren und testen müssen. Also bis jetzt bin ich begeistert, wie einfach und übersichtlich alles aufgebaut ist und wie schnell man hier arbeiten kann.
Am PC schreib ich übrigens mit dem “Writer” aus den Windows Live Essentials. Der ist auch genial einfach. In beiden Fällen erspar ich mir das langwierige einloggen an der Website.
Beim live-Writer lassen sich Wörter aber auch verlinken. Ein feature welches ich in der iPad App noch suche…
Walter Baumgartner hat mich auf eine Studie aufmerksam gemacht, nach der die Lehrmethode wichtiger ist als Vortragende. Die [Presse] beschreibt dabei, dass selbst unerfahrene Lehrende mit interaktiven Übungen bessere Erfolge erzielen als erfahrene und charismatische Vortragende. Danke für den Hinweis Walter!
Wahrscheinlich kennt’s eh schon jeder, aber ich hab grad about.me entdeckt und sofort einen Account angelegt. Mir gefällt wie schlicht dieses Tool gehalten ist. In seiner Einfachheit ist’s trotzdem (oder deswegen?) sehr wirksam!
Heute fand die Vorbesprechung zu vier neuen Bakk-Arbeiten zum OLPC @ PHST Projekt statt.
Die (noch nicht endgültig benannten) Themen sind: 1) „Fachdidaktische Einbindung des XOs zum Verfassen und Präsentieren von Texten mit Hilfe von online Werkzeugen“ 2) Übung der schriftlichen Multiplikation am Reckon Primer 3) Eine kleine Version von „Location Based Learning“. Hauptsächlich outdoor learning. 4) Programme der Activity List auf Ihre Unterrichtstauglichkeit testen.
Ich werde natürlich die Zwischen- und Endergebnisse hier posten…
Nach dem jetzt der offizielle Start des L3T Lehrbuches erfolgt ist, möchte auch ich mich als L3Tler outen! Ein tolles Projekt bei dem ich gern mitgemacht hab!
Peter Babnik, Martin Ebner, Klaus Meschede, Ursula Mulley, Marc Widmer und ich haben zum Buch einen Artikel über den “Technologieeinsatz in der Schule – Zum Lernen und Lehren in der Primar- und Sekundarstufe” beigesteuert.
Heut fand wieder ein kleines Arbeitstreffen des PH-Teils der OLPC-Arbeitstruppe statt.
Wir haben hauptsächlich über Möglichkeiten gesprochen unsere Arbeiten etwas wissenschftlicher zu gestalten.
Außerdem gings um die Vergabe von Bakk-Arbeitsthemen.
Auf folgende Arbeitstitel haben wir uns geeinigt:
Rekon Primer – Entwicklung und Beschreibung
Neue Activities und deren Einsatzmöglichkeiten
Online Angebote (Google Docs, Etherpad,…)
Location based learning
Kompetenzerhebung
In allen Arbeiten soll es darum gehen, wie der Mehrwert im Unterricht durch die Geräte gesteigert werden kann. InteressentInnen können sich jederzeit bei mir melden.
Für alle Musikfans wird dieses Video interessant sein. “Lux Aurumque” von Eric Whitacre ist ein sehr bekanntes Stück in Chorkreisen, aber eine Zusammenfassung einzelner Sänger/innen via Youtube ist sehr lässig!
Die FH-Joanneum unterstützt uns im Rahmen des “Begabungsfeldes Informatik” bei einem Programmierprojekt zum Thema Scratch an der Praxishauptschule der PHSt. Hier zwei kleine Videos mit Impressionen zum heutigen Besuch von Gerhard Sprung.
Rainer Doppelhofer hat in der LV “Fachdidaktik E-Learning” bei Frau Dr. Daniela Moser ein Handbuch für 12 Applikationen am XO geschrieben. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Eine 45min Senund auf ARTE zeigt die Idee des OLPC Projektes auf. Das Video ist aber nur eine Woche lang verfügbar!
Bildung ist das wichtigste Mittel, um die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft zu erhöhen. Die Dokumentation von Chiara Sambuchi begibt sich auf die Spuren eines revolutionären Bildungsprojektes. Die Idee bestand darin, den Ärmsten in den Entwicklungs- und Schwellenländern den denkbar besten Zugang zu Wissen zu ermöglichen und den Sprung ins 21. Jahrhundert zu erleichtern. Der amerikanische Informatiker Nicholas Negroponte fand einen Weg, diese Vision Realität werden zu lassen.
Olpcaustria veranstaltet diesen Herbst eine kleine Vortragsserie. Auch ich darf dort einen kleinen Vortrag am Samstag, 5. Dezember, um 15 Uhr halten. Ort der Veranstaltung wird das MQ in Wien sein.
Hier eine kurze inhaltliche Vorschau:
“Das OLPC Projekt in der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist das erste OLPC Projekt dieser Art in Europa. Als Pilotprojekt sind einige großartige Neuerungen, aber auch Schwierigkeiten aufgetreten. Die Phasen der Implementierung und die gewonnenen Problemlösestrategien werden Schwerpunkt dieser Präsentation werden. Weiters soll es eine praxisnahe Beschreibung der Unterrichtssituation geben.”
Wie versprochen ist unsere Publikation über die “First Experienences with OLPC in european Classrooms” jetzt online verfügbar!
Abstract: The use of laptops in educational settings is discussed by lots of e-Learning researchers for years now. Since 2002 the One Laptop Per Child project (OLPC-project) tries to bring digital devices to developing countries avoiding the increase of the digital gap. Austria has been one of the first countries in the European Union (EU) to start an OLPC-project on its own. The focus was on the use of digital devices in education at a very early stage. Accompanied by a solid research team, bringing teachers, e-learning experts as well as software developer together, a first attempt was established. This publication aims to carry out the description of the prework, the first real life setting and concludes with the experiences of the whole research group. Furthermore it summarizes a recommendation for a transfer of the project to developing countries.
Reference: Ebner, M.; Dorfinger, J.; Neuper, W.; Safran, C. First Experiences with OLPC in European Classrooms. – in: E-Learn – World Conference on E-Learning in Corporate, Government, Healthcare, & Higher Education ; 2009
Für unser OLPC-Projekt entwickelt Walther Neuper mit seinen Studierenden an der TU-Graz ja schon länger die Anwendung “ReckonPrimer”. Nachdem wir uns vor zwei Wochen intensiv mit den Verbesserungswünschen auseinandergesetzt haben, wurde ich gestern zusammen mit Martin Ebner in sein Lehrveranstaltung eingeladen um mit den Studierenden die Anforderungen aus pädagogischer Sicht zu diskutieren.
Drei XOs konnte ich ihnen zur Arbeitserleichterung auch noch mitbringen. Hoffentlich wird ihnen die Arbeit dadurch erleichtert…
Da auch ich im Team rund ums EduCamp 09 bin wiederhole ich hier den aktuellen Blogeintrag von Martin Ebner:
So, die Vorbereitungen fürs EduCamp in Graz laufen nun auf Hochtouren oder biegen schön langsam in die Zielgerade ein.
Folgendes ist ab sofort online zugänglich:
Wir freuen uns Sie zum ersten “Online Round Table” mit dem Thema “Open Content” einzuladen, welcher im Vorfeld des EduCamp Events in Graz (6.-7. November) stattfinden wird:
The first online event is already next Monday (September 14). Martin Weller and Martin Lindner will be our guest speakers. They will guide us through an informal discussion around ‘Open Content’, a topic that will certainly generate a lively debate. Make sure to contribute to it too. We look forward to ‘seeing’ you there.
Die Details zu den Vortragenden, ihren Sessions sowie zu den Teilnahmedetails finden Sie hier.
Also unbedingt anmelden und teilnehmen. Das wird sicher äußerst spannend!
Microsoft bietet für Schüler und Studenten gratis Software an. Unter https://www.dreamspark.com findet man eine große Auswahl an Software, welche in einer Jahreslizenz gratis für Auszubildende ist.
Mit diesem lässigen Werkzeug, kann man wirklich einfach und auch gratis Umfragen erstellen und diese mit SMS, Smartphone, twitter, oder einfach am PC beantworten lassen.
Die Auswertung wird in Echtzeit dargestellt.
Die gesammelten Daten können dann sofort nach Excel oder PowerPoint exportiert, als RSS oder CSV heruntergeladen, oder in eine eigene Website eingebunden werden.
Auf der Website gibts übrigens auch ein kleines promotion Video.
Thorsten hat mich auf ein Video hingewiesen, in dem Microsoft sein neuestes Produkt für die XBox 360 namens “Natal” vorstellt. Also wenn das wirklich so gut funktioniert, dann bin ich begeistert!
Christoph Derndorfer von OLPC-Austria ist heute bei uns im Haus um uns bei der Installation des OLPC Class-Servers zu helfen. Vielen Dank schon mal dafür!
Natürlich werde ich über die Auswirkungen dieser Neuerung noch extra berichten.
Ich hab auch gleich die Gelegenheit genutzt und wieder mal ein paar Fotos von den Kindern bei der XO-Nutzung gemacht. Das Spannende dabei: während der Wartezeit haben die Kinder ganz autonom die Geräte erkunden dürfen. Und dabei haben sie sehr viele Programme, quer durch alle Fachrichtungen ausprobiert. Dabei kommen fast keine Spiele vor. Vielmehr werden die Lernprogramme auf unterhaltsame Weise genutzt. Wer hätte das gedacht?
gcompris (Herstellerseite): Ein Bündel aus ganz vielen Programmen – der momentane Renner bei den Kids.
TamTam: “Kompositionssoftware” zum Ausprobieren von Sounds und Geräuschen. Richtige Jam-Sessions kommen dabei raus.
Kamera: Die integrierte Webcam sorgt für viel Spaß beim Erstellen von Fotos und Videos.
Scratch: Eigentlich eine Programmiersoftware. Aber auch das haben sie ausprobiert.
Mail: Sogar erste E-Mails wurden über den Webaccess unseres Mailservers verschickt. Eine tolle Sache!
Memorize: Eine Mathe-Version des bekannten Spieles Memory.
Implode: Ein Logik-Spiel bei welchem gleichfärbige Steine entfernt werden müssen.
Die Presse berichtet in ihrer Onlineausgabe von einem sehr interessanten Projekt. Demnach sollen in diesem Jahr noch 150 WLAN-Accesspoints im Stadtgebiet von Graz installiert werden und einen freien Internetzugang für eine Stunde ermöglichen. Tolle Idee!
Damit wären dann plötzlich alle Ideen zum mobilen Lernen viel einfacher zu realisieren!
Bei unserem olpc Projekt in der Praxisvolksschule der phst haben wir einen neuen Meilenstein erreicht.
Das Programm “ReckonPrimer” wurde in einer ersten Version installiert und die Kinder konnten bereits Erfahrungen mit diesem Mathematik-Lernprogramm der TU-Graz sammeln.
In der heutigen Lesestunde wurde erstmals auf die Lernplattform Moodle zugegriffen. Die Kinder mussten sich aus einem speziellen Kurs der Lernplattform eine kleine Leseübung besorgen und die Übungsaufgaben am XO lösen.
Gestern habe ich über unsere LV “Medienpädagogik” im Zusammenhang mit QR-Codes berichtet. In diesem Semester haben wir uns die Möglichkeiten des game-based-learnings in der Schule näher angeschaut.
In einer Lehrveranstaltung “Medienpädagogik“ an der phst haben wir uns im WS08/09 mit dem Einsatz von QR-Codes im Unterricht beschäftigt. Hier sind eine der Ergebnisse:
Qr-Spiel (Katrin Klemmer und Sarah Kriebernegg)
Dieses einfache Spiel übt einfache Vokabel und verbindet die Übung mit einem Brettspiel. Sehr motivierend!
Schnitzeljagd mal anders (Michael Jost und Stefan Koschutnig)
Schulgruppen müssen an 5 verschiedenen Stationen sachbezogene Inhalte lösen, um zur jeweils nächsten Station zu gelangen und das Spiel erfolgreich abzuschließen. Da die Fragen bzw. Antwortmöglichkeiten mit Hilfe von QR-Codes verschlüsselt sind, sind eine gewisse Eigenverantwortung im Umgang mit den Codes sowie Lösungsstrategien erforderlich. Weiters können so schulfachbezogene Inhalte spielerisch erlernt und gefestigt werden.
10 Fragen zur Selbstauswertung zu (Norbert Poglitsch und Anja Sommer)
Diese Vorlage liefert 10 Fragen mit jeweils 3 Antwortmöglichkeiten in einem Word Dokument. Die Fragen sind einfach zu ersetzen und somit an den eigenen Unterrichtsinhalt anzupassen. Mit QR-Codes können die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Antworten kontrollieren.
Abstimmungen nach der Lektions-Unterbrechungs-Methode (LUM) (Emine Benli)
“Habt ihr das verstanden?” Diese Frage kann nun sofort und unkompliziert beantwortet werden. Einfache Fragen werden von der Lehrperson in einem Webformular eingetragen. Die Schülerinnen und Schüler wählen eine Antwort aus und schon erscheint ein Balkendiagramm mit der prozentuellen Auswertung. Ein Erfindung der TU-Graz.
Die Internet Foundation Austria (IPA) finanziert zum vierten mal einen Ideenwettbewerb bei dem es diesmal um “inclusion” geht. Die eingereichten Ideen sollen das Internet für alle Menschen attraktiver machen. Alte und Junge, Fremde und Vertraute, Gesunde und Kranke, Arme und Wohlhabende, Kleine und Große, Zufriedene und Kritische, Tüftler und Überflieger, Eigenbrötler und Vernetzte,…
Wer also kreative Ideen hat, findet hier weitere Informationen und kann auch gleich ein Projekt einreichen.
Gefördert werden die bewilligten Projekte mit € 2.000,- bis € 50.000,-!
Christoph Derndorfer von olpc Austria hat an der TU Graz einen sehr interessanten Vortrag über das OLPC Projekt gehalten. Auch unser Schulversuch an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark kommt dort natürlich vor. Der Vortrag ist als vodcast hier veröffentlicht.
Dank Thorsten bin ich auf eine Übersicht der in Österreich verwendeten Betriebssysteme gestoßen. Ich halte die für relativ interessant. Die Daten wurden aus 4 Milliarden Seitenaufrufen gesammelt und sollten halbwegs verlässlich sein… Hier der Link
Auch für mobile Geräte gibts dazu eine Statistik. Das iphone führt hier natürlich haushoch, da die Statistik ja bei Seitenaufrufen generiert wird.
Auch dazu gibts hier den link.
In der Futurezone des ORF fand sich am Freitag ein Artikel über unser OLPC Projekt. Schön ist, dass in ihm auch die nüchternen Seiten des Projektes illustriert werden. Auch Martin hat als unser Kooperationspartner schon darüber berichtet.
Schön ist auch, dass sogar ungarische Medien über das Projekt berichten. Leider verstehe ich selber nicht was dort geschrieben wird, aber ich hoffe ich finde das bald raus…
Das erste virtuelle online Sinfonieorchester ist in YouTube fertig zusammengestellt. Professionelle Musiker haben aus über 3000 Bewerbervideos 200 Finalisten ausgewählt. YouTube User haben dann 90 Gewinner aus 30 Ländern gekürt.
Am 15. April wird dann die extra komponierte Sinfonie des chinesischen Komponisten Tan Dun in der New Yorker Carnegie Hall uraufgeführt. Dann aber ganz real.
Die Siftables hat der MIT-Labcast schon vor fast einem Jahr veröffentlicht. Sie sind kleine, handliche Computer in der Größe eines kleinen post-its die durch Nähe zueinander interagieren und dadurch völlig intuitiv zu bedienen sind.
Durch meinen Kollegen Reinhard Pristonig hab ich aber ein neues Video gefunden, welches weitere Möglichkeiten dieser kleinen, genialen Dinger zeigt. Der haptische Ansatz der Geräte und die völlig intuitive Handhabung machen die Geräte im höchsten Maße für den Unterricht brauchbar. Ich bin gespannt, wann hier in Österreich das erste Projekt mit diesen Geräten gestartet wird.
Besonders spannend finde ich die Möglichkeiten der Musik Produktion, welche ab Minute 4:40 in diesem Video gezeigt werden.
Unser XO-Projekt an der Praxisvolksschule der PHST läuft jetzt seit einem Semester. Nicht alles läuft perfekt, aber vieles funktioniert sehr gut.
Zeit um den Zwischenstand einmal zu präsentieren. Zu diesem Zweck kam gestern (26.02.09) der ORF und das BM:UKK zu Besuch.
Für uns war dieses Treffen sehr wichtig, da sich das Projekt anders entwickelt als wir es ursprünglich geplant hatten. Die XOs sind eine großartige Entwicklung und für den Unterrichtseinsatz sehr gut geeignet, trotzdem gibt es noch die einen oder anderen Problemchen, die den Unterrichtseinsatz nicht ganz so reibungslos gestalten wie gewünscht. Da dies ein Pilotprojekt ist, ist es nur natürlich dass solche Probleme auftauchen. Zu diesem Zweck gibt es schließlich Pilotprojekte. Und da es für alle unsere Probleme auch Lösungen gibt, sehen wir der Projektentwicklung positiv entgegen.
Ein solches Problem wäre die Konnektivität der Geräte. Wir haben einen Accesspoint des unteren Preissegmentes im Einsatz, welcher den Netzwerkverkehr unter den Geräten managen soll. Dies gelingt dem Gerät aber nicht richtig. Daher müssen wir auf einen besseren Accesspoint warten. Ein Klassenserver soll zusätzlichen Komfort und Funktionalität bieten und außerdem muss der Beamer überzeugt werden, ein Bild des Lehrer XOs zu projizieren, damit die Kinder die Anweisungen des Lehrpersonals besser nachvollziehen können. Durch intensive Unterstützung des Vereins olpc Austria werden all diese Neuerungen in den nächsten Wochen implementiert werden.
Im Gegenzug haben sich sehr produktive Verbindungen mit der TU-Graz und der KF-Uni-Graz etabliert. Unter Walther Neuper und Martin Ebner werden “Aktivitäten” nach den Wünschen der Klassenlehrer entwickelt und direkt bei den Kindern eingesetzt werden. Unter Gunter Bauer wird ein Diplomand die Produktivität der Computerarbeitszeit messen. Studierende des Lehramtsstudiums “Informations- und Kommunikationispädagogik” unter Daniela Moser werden Unterrichtsmaterialien und -Sequenzen für die Projektklasse entwickeln und zwei Bakkelaureatsstudentinnen der PHST werden bei der Evaluation des Unterrichtsertrages behilflich sein.
Alles in allem ist das Projekt also etwas komplexer geworden, dafür umso interessanter im Sinne der Vernetzung.
Ich freu mich auf die nächsten Projektwochen…
Das Programm der Veranstaltung versprach in der Beschreibung: Forschungsergebnisse der Informatikinstitute an Österreichs Universitäten sollen Lehrenden der entsprechenden Fachgebiete „Informatik“, „Angewandte Informatik“ und „Informationsmanagement“ bzw. „Medieninformatik“ in didaktisch gut aufbereiteter und im Unterricht verwertbarer Form zugänglich gemacht werden. Die Veranstaltung ist also für Lehrende der Pflichtschulen, allgemeinbildenden Schulen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen von Interesse.
Diese Beschreibung entspricht der Realität ebenso wie das geozentrische Weltbild oder die Tatsache, dass Quecksilber heilt. Der intellektuelle Aderlass wurde durch überladene Powerpointfolien und unqualifiziertes Raummanagement bestätigt. Die klassische Themenverfehlung der didaktisch motivierten Tagung wurde mit einem Vortrag über Green-IT eingeleitet. Aus praktischen Gründen wurde eine Reduzierung von WEB 2.0 auf WIKI empfohlen, um die anwesenden Lehrpersonen nicht zu überfordern. Im Gegenzug wurden uns aktuelle Erkenntnisse zu Second Life („Ich habe mich vor 1,5 Jahren das letze mal eingeloggt“) präsentiert. Leider konnte uns die schuldidaktische Relevanz einer taxativen Aufzählung von UNI Software nicht vermittelt werden, obwohl eine Beamerdiagonale von zwei Metern im Festsaal der TU-Wien und eine Audioqualität, die dem Standard des frühen 20. Jahrhundert entsprach, ein passendes mediales Setting lieferten.
Das President Obama ein publikumswirksamer Medienstar ist ist unbestreitbar. CNN hat sich diesen Hype zu Nutze gemacht und die vielen Fotos der Inaugurationsgäste gesammelt. Mit dem Microsoft Tool Photosync wurde so ein 3D-Modell der Angelobung kreiert das auch uns etwas näher an “the moment” heranbringen soll.